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Der September rast ins Land und schon ist es Zeit für unseren 2. Newsletter in diesem Monat -
Liebe "Deutsche-in-Spanien" Leser, in dieser Ausgabe wollen wir uns nur kurz den aktuellen Meldungen widmen und statt dessen ein wenig über Kultur und Kulinarisches, Sehenswertes, Merkwürdiges und Liebenswertes aus Spanien berichten.

Wir möchten an dieser Stelle noch darauf hinweisen, daß es beim Versenden unseres letzten Newsletters offenbar ein technisches Problem gegeben hat und entschuldigen uns bei all denen, die ihn nicht erhalten haben. Wir archivieren unsere Newsletter aber im Netz und so könnt Ihr ihn auf jeden Fall noch nachlesen:
Den September-Newsletter I findet Ihr auf Anklick
hier...

Um unser Onlineangebot und den Newsletter auch technisch zu verbessern, haben wir bereits ein neues Softwaresystem gekauft und werden "Deutsche-in-Spanien.de" bald noch attraktiver und benutzer-freundlicher gestalten. Bitte habt also noch ein paar Tage Geduld, bis alles konfiguriert ist und läuft. Das Warten lohnt sich!!!

Wir wünschen Euch einen schönen Spätsommer bzw. Herbstanfang, egal ob nun in Deutschland oder Spanien

Olli & Angelika

URLAUB IN SPANIEN

Viele Deutsche, man wird es kaum glauben, haben es noch nie gemacht, für viele war es in diesem Jahr das erste Mal und viele andere möchten endlich auch mal ... Nein, nichts "Unanständiges" ist gemeint sondern eine Urlaubsreise nach Spanien! Was für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit ist, das bedeute für andere langes Vorausplanen und grosse Überwindung oder aber auch totales Vertrauen in ein Reisebüro und den vorprogrammierten, möglichen Reinfall. Nun will sich nicht jeder kulturell berieseln lassen und eigentlich nur an den Strand und zum Abtanzen in die Disco, aber die vielfältigen Reise- und Freizeitangeboten zeigen doch, dass sich längst nicht mehr alle Pauschaltouristen mit Sangria bis zum Abwinken, Sonne und Strand locken lassen.

Gut beraten sind nicht nur "Erstreisende", wenn sie sich für ihren Urlaub nicht nur über das Reisebüro vorbereiten und informieren, sondern sich lebensnahe, aktuelle und vor allem neutrale Reiseführer anschaffen. Viele Bücher dieser Art sind auf dem Markt und oft unterscheiden sie sich nur wenig von einander. Selbst Fehler werden von einem Verlag zum anderen jedes Jahr neu übernommen und viele Reiseführer beinhalten kaum mehr als das, was auch ein Reisekatalog hergibt und füllt seine Seiten vor allem mit Werbung.

Aber es gibt auch andere, die bestimmte Dinge auch sehr kritisch betrachten und keine Schönfärberei betreiben, dafür aber viele Insiderinformationen und Hintergrundwissen bieten, das auch alten Spanien-kennern noch einiges Neue zu vermitteln hat.

Einige ausgesuchte Reiseführer haben wir in unser Programm aufgenommen und möchten sie Euch heute vorstellen. Dazu gibt es als kleinen Treuebonus an unsere Abonnenten einen Gutschein über 2,50 Euro für jeden Reiseführer, den Ihr bei uns bestellt! Das geht ganz einfach: Über den nachfolgenden Link gelangt Ihr zu unserem Büchershop. Trefft Eure Wahl und bevor Ihr die Bestellung abschickt, tragt Ihr in dem Feld "Ihre Nachricht an uns" Euren Nickname/ Euer Pseudonym, unter dem Ihr bei "Deutsche-in-Spanien" angemeldet seid, mit einem kurzen Hinweis auf Deutsche-in-Spanien.de ein. Wie gesagt - die 2,50 Euro Rabatt gelten für jedes Buch! Einfach auf eines der Logos oder HIER klicken, wenn Du online bist. Ihr findet hier Angebote hervorragender Verlage wie z.B.:

                    

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WICHTIG FÜR ALLE DEUTSCHEN SENIOREN, DIE IN SPANIEN LEBEN

Unser langjähriges Mitglied "Roberto", hat sich unermüdlich für Deutsche Rentner in Spanien und ihre Rechte auf ärztliche Behandlung in Deutschland eingesetzt - und das mit grossem Erfolg! Roberto lebt mit seiner pflegebedürftigen Frau auf Gran Canaria und errang einen wichtigen Erfolg gegen die DAK!

Aktuelles BSG-Urteil: Pflichtversicherte Rentner dürfen nun auch die Krankenversichertenkarte bei Deutschlandbesuch benutzen.

"Frau C.K. wohnt aus gesundheitlichen Gründen seit über 10 Jahren auf den Kanarischen Inseln, sitzt im Rollstuhl, Pflegestufe 2, ist pflichtversicherte Rentnerin und bei der spanischen Krankenversicherung mit einem E 121 eingeschrieben. Deshalb durfte sie Ihre Krankenversichertenkarte in Deutschland nicht mehr benutzen und sollte sie zurückgeben. Nach 4 Jahren "Kampf" durch die Instanzen -gegen die DAK- hat sie es endlich geschafft! Das BSG (Bundessozialgericht), Kassel hat als letzte Instanz am 05.07.2005
mit dem Urteil unter dem Aktenzeichen B 1 KR 2/04 R endgültig
entschieden:". .... hier der ganze Artikel >>

In der Kurzfassung:

ENDLICH - deutsche Rentner können sich in D behandeln lassen - mit der Krankenversichertenkarte

Nicht alle Rentner verfügen oder benutzen Internet. Darum, wenn Ihr jemanden kennt, auf den das folgende zutrifft, bitte informiert ihn. Das ist ein Riesenschritt für jeden in Spanien lebenden Rentner, der sich hier keine lange Wartezeiten für OP's usw oder Ablehnungen von Hilfsmitteln gefallen lassen will.

Voraussetzungen:
- deutscher Rentner/Rentnerin,
- (nur) eine Rente aus Deutschland
- pflichtversicherter Rentner
- wohnhaft in Spanien (span. Adresse)
- in Spanien als Residenter gemeldet
- bei der Seguridad Social gemeldet
- eingeschrieben mit dem "E 121"

MIT DER KV-KARTE GEHT DAS JETZT -
aktuelles BSG-URTEIL vom 05.07.2005 gegen die DAK und die AOK!!!!!!!!!!

Roberto schreibt uns dazu:
einen schönen Gruss an alle, die das lesen und ein 1000 mal Dankeschön für die Mithilfe der weiteren Bekanntmachung. Dann war mein Kampf auch für andere!!

Danke Roberto (Kanaren)
=============

Wir haben zu danken, Roberto!

Hier nochmals der Link zum ganzen Artikel
Mit Kindern auswandern ...

Viele Foreneinträge beziehen sich immer wieder auf die Frage nach dem spanischen Schulsystem, ob man seine Kinder lieber auf eine deutsche oder eine spanische Schule schicken soll und wie denn die Erfahrungen anderer Eltern sind, die mit ihren Kindern in Spanien leben.

Wir möchten dieses Thema gerne aufgreifen und arbeiten an einer kleinen zweisprachigen "Auswanderfibel" speziell für Kinder. Dazu möchten wir besonders um die Hilfe der Kinder und ihrer Eltern bitten, die diesen Newsletter lesen und die und ihre Erfahrungen mitteilen möchten.

Wie lange geht Ihr schon in Spanien zur Schule?
was war das schwierigste für Euch?
was habt Ihr am Anfang am meisten vermiest?
was vermiest Ihr heute noch?
wie schnell habt ihr spanische Freunde gewonnen?
wie sind die spanischen Lehrer?
wie gefällt Euch der Unterricht?

welche Tips habt Ihr für andere Kinder und ihre Eltern, die neu nach Spanien kommen und die noch nicht viel Spanisch sprechen?

Das sind nur einige Fragen unseres Fragebogens, den wir Euch gerne zuschicken wollen, wenn Ihr Euch an unserer Aktion beteiligen wollt!

Schreibt uns bitte eine kurze Mail an angelika@deutsche-in-spanien.de und Ihr bekommt unseren kompletten Fragebogen zugeschickt! Schon jetzt ein herzliches Dank im Namen aller Eltern und Kinder, die bald nach Spanien auswandern möchten. Und - unsere "Co-Autoren", die uns Informationen oder sogar Fotos zur Verfügung stellen, werden in der Fibel natürlichauch namentlich genannt, wenn sie es möchten!

"Sitios Secretos" -
Geheimtipps, die nicht wirklich welche sind aber die viele noch nicht kennen

In dieser Rubrik wollen wir Euch Orte und Plätze in Spanien vorstellen, die weniger bekannt sind und etwas abseits der ausgetretenen Touristenpfade liegen. Da lohnt es sich auch einmal, einen Wochenendausflug zu machen, wenn man bereits in Spanien lebt. Habt Ihr auch so einen Tipp, den Ihr gerne weitergeben wollt? Nur her damit :-)

Wollte man sich allein alle Sehenswürdigkeiten Andalusiens ansehen - man würde Jahre brauchen und so beschränken Reisende sich meistens auf die "Highlights", weil gar nicht mehr Zeit bleibt innerhalb eines Urlaubs. Granada hat seine Alhambra, Cordoba die mächtige Mezquita, Sevilla seine Giralda und den Torre de Oro - aber was hat eigentlich Vejer de la Frontera und vor allem - wo liegt das eigentlich?

Vejer de las Fronteras liegt etwas südlich von Cadiz bzw Chiclana und ist mit dem Auto am besten Wenn man aus Richtung Cádiz kommt, fährt man kurz bis hinter Jerez de la Frontera und biegt dann ab auf die N-340 in Richtung Algeciras, nach 40km kommt man nach Vejer. Die kleine weisse Stadt auf den Hügeln mit nur 8.000 Einwohnern gilt mit Recht als eine der schönsten Städte Spaniens und trotzdem ist sie relativ unbekannt. Wie eine Festung mutet der Ort an, der fast 500 Jahre unter maurischer Herrschaft gelebt hat und deren Kultur heute an allen Ecken noch spürbar i. Heute empfängt der kleine Ort seine Besucher aus aller Welt gastfreundlich und bietet einen unvergesslichen, weiten Blick von oben in die weite Landschaft.

Vejer erfüllt alle Träume aus 1001 Nacht, die man von einem andalusischen "Pueblo blanco" Städtchen nur haben kann: Enge Gassen, Geranien geschmückte Balkone, verschlafene Winkel und emsiges Treiben, prachtvolle, versteckte Patios und einladende Cafés und Bars. Was aber die wenigsten wissen: In Vejer findet man auch das wohl maurischste aller Hotels und das beste marokkanische Restaurant nördlich von Tanger: Das originelle Hotel "La Casa del Califa" und sein Restaurant "Jardin del Califa":


Mohammed Barsh aus Marokko ist Küchenchef im Califa. Vor 22 Jahren kam der Koch nach Spanien und stellte sich erst mal auf die südeuropäische Küche ein. Inzwischen aber macht wieder er Kefta und marokkanische Pastete statt spanischer Paella und liegt damit voll im Trend. Mohammed Barsh, Koch: "Die Touristen sehen im Fernsehen soviel über Terrorismus und so. Und dann haben sie Angst, bis ganz nach Marokko zu fahren. Also kommen sie hierher, das ist so schön nah, da können sie ein bisschen arabischen Duft einatmen."

Die Rechnung der Besitzer ging auf, Hotel und Restaurant sind ständig ausgebucht. Im sauberen, sicheren Spanien können die Gäste arabische Speisen probieren. Tajine, in der Tonform geschmortes Lammragout, und Couscous. Die Illusion ist perfekt, zumindest für die, die noch nie in Marokko waren. Den arabischen Duft einzuatmen ist in Vejer de la Frontera kein Problem. Den Beinamen de la Frontera, zu deutsch "an der Grenze", bekam das Dorf in der Reconquista, als es wieder christlich wurde und die Grenze zum damaligen muslimischen Königreich Granada bildete. Aber zuvor hatten die Araber hier fünf Jahrhunderte lang ihre Spuren hinterlassen. Weißgetünchte Häuser, verwinkelte kleine Gassen, Vejer könnte genausogut irgendwo in Marokko liegen. (Quelle: NDR Fernsehen).

Unser Tipp: Unbedingt einmal hinfahren, aber lieber vorreservieren!

Den ganzen Artikel zur Sendung des NDR könnt Ihr hier nachlesen>>>

Hier geht es zur Homepage von Vejer de las Fronteras und vom Hotel
Kulinarisches aus Spanien

Tomaten - Tomaten - Tomaten!
Schon im letzten Newsletter berichteten wir über die Tomatenschlacht der ostspanischen Stadt Bunol, in der sich jährlich 40.000 Menschen in Tomaten wälzen und sich mit Tomaten beschmeissen. Welch ein Überfluss, möchte man sagen und wer von Euch Tomaten im eigenen Garten hat, der wird sich manchmal auch fragen, was er mit der grossen Ernte überhaupt noch anfangen soll. Heute wollen wir Euch deshalb ein paar originelle Tomaten-rezepte vorstellen. Eine der leckersten Entdeckungen in kleinen spanischen Geschäften war für mich vor 20 Jahren Tomatenmarmelade!
In Deutschland bekommt man sie immer noch nur sehr selten und vielen Deutschen in Spanien ist sie relativ unbekannt. Aber - man sollte sie wirklich einmal probieren! Hier 2 Rezepte:

Tomatenmarmelade
Man nehme 1,5 kg Tomaten, 1 kg Zucker, 2 Päckchen Gelfix Classic oder Apfelpektin in entsprechender Menge und je nach Geschmack 1 TL Zimt oder - wer es scharf mag - 1 - 2 klein gehackte Pirri Pirri Schoten. (Kerne entfernen!!!) Die Tomaten werden gewaschen, geviertelt und 15-20 Minuten gekocht, danach passiert. Man sollte dann ca 1Liter Tomatensaft haben. Das ganze gibt man wieder in einen Topf, zusammen mit 2 El Zucker und dem Gelfix. Zimt oder Pirri-Pirri dazugeben und alles 2-3 Minuten gut kochen lassen. Ansschliessend gibt man den restlichen Zucker dazu, kocht alles noch einmal auf und lässt es 6-7 Minuten kochen. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt und prüfen, ob die Masse eindickt. Dann vom Herd nehmen und wie gewohnt abfüllen.

Eine andere Variante:

Tomaten-Hagebutten-Marmelade (ganz was leckeres!)

Dazu braucht man 1 kg Hagebutten, die man über Nacht in Wasser einweicht (die Hagebutten in einer Topf gut mit Wasser bedecken). Am nächsten Tag gibt man noch 500g reife Tomaten zu den Hagebutten und lässt beides 15 - 20 Minuten kochen. Danach alles durch die Fruchtpresse geben oder durch ein Sieb streichen und pro kg Fruchtmark 500g Zucker dazugeben, unterrühren und einkochen, bis die Masse "zieht" und dick wird, danach wie beim normalen Marmelade kochen in Gläser füllen und fertig.

Lust auf mehr Tomatenrezepte?

Hier gibt es noch mehr davon - spanische und internationale Tomatenrezepte
TIERELEND IN SPANIEN - TIERSCHUTZ IN SPANIEN

In dieser Rubrik stellen wir Euch Tierheime in Spanien vor, die sich unermüdlich für heimatlose Hunde, Katzen und andere Haustiere in Spanien einsetzen. Die Gesetzeslage in Spanien schützt Tiere in Tierheimen lange nicht so gut, wie man es z.B. aus Deutschland kennt und den meisten Tieren droht die Tötung. Deshalb ist es uns ein Anliegen, gerade die Arbeit der Tiersschutzorganisationen in Spanien zu unterstützen, die genau das verhindern wollen. Heute stellen wir Euch das Tierheim in Roquetas vor:

Tierschutzverein Sociedad Protectora de Animales de Roquetas de Mar
reg.No.1688 E. 04740 - Roquetas de Mar

Der Verein wurde 1992 gegründet und Dank des unermüdlichen Einsatzes der Tierfreunde aus Roquetas und Umgebung hat man bereits 1995 erreicht, dass die Perrera, das Hundetötungshaus, geschlossen wurde. Dort waren die streunenden Tiere ohne Wasser und Futter elendig zusammengepfercht, bevor man sie tötete. Besonders den streunenden Katzen hat man in regelrechten Vergiftungsaktionen übel mitgespielt und liess sie jämmerlich verrecken. In Eigenarbeit von Mitgliedern und vielen freiwilligen Helfern entstand ein Tierheim auf einem von der Gemeinde La Mojonera zur Verfügung gestellten Grundstück.


Die Tierschützer haben nicht nur selbst gemauert und Steine geschleppt, sondern auch viel Geld aus eigener Tasche beigesteuert, um ihr Traumprojekt zu verwirklichen. Zwischen zwei und dreihundert Hunde sind hier permanent untergebracht, darunter immer gut fünfzig Welpen die man vor dem Tode bewahren konnten.

In der Kastration sieht der Verein eine weitere Hauptaufgabe, u. a. auch beim Katzenschutz. Für den Ausbau des Katzenhauses mit Freilaufgehege fehlt auch immer noch Geld. Zudem werden verschiedene Futterstellen unterhalten und ab und zu auch Samtpfoten nach Deutschland vermittelt. Für ein Katzenhaus und ein Frei-laufgehege fehlen allerdings noch Geld und Platz.

Der Verein sucht ständig gute Plätze für seine Schützlinge in Deutschland und Spanien, oder Tierheime, die bereit sind, ab und zu ein paar Roquetas-Hunde bzw. Katzen zu übernehmen und weiterzuvermitteln. Mehr über dieses Tierheim, seine Aktivitäten und vor allem seine Tiere erfahrt Ihr hier>>>

Jobangeboten:
Die aktuellen Jobangebote der letzten 14 Tage bei rekruter.de
Impressum/Kontakt

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Für Rückfragen zu diesem Newsletter könnt ihr direkt mit Angelika unter angelika@deutsche-in-spanien.de Kontakt aufnehmen. Die Redaktion erreicht ihr hier.

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